Mit dem Bulli ins Tessin: Eine Nacht am Grotto Tradizionale im Val Resa
- fewomatilda
- vor 6 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Manchmal sind es gerade die ungeplanten oder etwas außergewöhnlichen Zwischenstopps, die von einer Reise besonders lange in Erinnerung bleiben. Genau so war es bei unserem Besuch im Grotto Tradizionale im Val Resa im Tessin.
In den Pfingstferien waren wir mit unserem Bulli auf der Durchreise durch die Schweiz. Statt einfach nur irgendwo zu übernachten, wollten wir einen Ort finden, an dem wir das Tessin ein bisschen ursprünglicher erleben können. Und genau das haben wir hier gefunden.
Die Anfahrt – Mama hat geschwitzt 😅
Schon die Fahrt zum Grotto war ein kleines Abenteuer.
Mit unserem Bulli ging es hinauf ins Val Resa. Die Straße wird teilweise schmal und kurvig und sorgte bei uns durchaus für etwas Spannung. Während Papa die Fahrt ziemlich entspannt sah, kam Mama das eine oder andere Mal etwas ins Schwitzen.
Aber keine Sorge: Auch mit unserem Bulli war die Anfahrt machbar und letztendlich überhaupt kein Problem. Und spätestens bei der Ankunft war klar: Der Weg hatte sich gelohnt.
Angekommen – und plötzlich wird es ganz ruhig
Was uns sofort gefallen hat, war die besondere Ruhe. Kein Campingplatz mit vielen Parzellen, keine große touristische Anlage und kein Trubel. Stattdessen Natur, Wald und direkt neben uns das Rauschen des Baches. Gerade Matilda hat diese Ruhe richtig genossen. Nach einem Tag unterwegs mit dem Bulli war es genau das, was wir gebraucht hatten: ankommen, nichts mehr müssen und einfach die Umgebung genießen.
Schlafen im Dachzelt – mit dem Bach direkt nebenan
Geschlafen haben wir in dieser Nacht im Dachzelt auf dem Bulli.
Und das war eines dieser kleinen Reiseerlebnisse, die man nicht planen kann.
Abends im Dachzelt liegen und draußen den Bach rauschen hören – viel mehr braucht es manchmal gar nicht. Keine Animation, kein Luxus und kein großes Campingprogramm.
Nur unser Bulli, das Dachzelt und die Natur.
Genau für solche Momente lieben wir das Reisen mit dem Bulli.
Ein unglaublich herzlicher Empfang
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns auch, wie herzlich wir empfangen wurden.
Wir haben uns von Anfang an willkommen gefühlt. Gerade wenn man mit Kindern und Bulli unterwegs ist, weiß man solche Begegnungen besonders zu schätzen.
Deshalb möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal sagen:
Grazie mille für die Gastfreundschaft! ❤️
Solche Menschen und Begegnungen sind für uns mindestens genauso wichtig wie die Orte selbst.
Schweinshaxe vom Holzfeuer und traditionelle Polenta 🔥
Und dann kam das Essen.
Das Grotto Tradizionale macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Hier geht es nicht um moderne Inszenierung, sondern um traditionelle Tessiner Küche und echtes Handwerk.
Unser absolutes Highlight war die Schweinshaxe vom Holzfeuer.
Dazu gab es traditionelle Polenta – genau die Art von Essen, die zu diesem Ort passt.
Deftig, ursprünglich und unglaublich lecker.
Das Essen über dem Holzfeuer, die Umgebung und die Atmosphäre zusammen machten den Abend für uns zu etwas Besonderem.
Für uns war es definitiv eines der kulinarischen Highlights unserer Reise.
Und natürlich: Tessiner Wein 🍷
Zu einem solchen Essen darf im Tessin natürlich auch der passende Wein nicht fehlen.
Wir hatten einen regionalen Tessiner Wein, der hervorragend zur Schweinshaxe und Polenta gepasst hat.
Nach der abenteuerlichen Anfahrt konnten wir jetzt endgültig entspannen.
Gutes Essen, ein Glas Wein, die Familie dabei und der Bulli für die Nacht direkt in der Nähe – so darf ein Reisetag gerne enden.
Warum wir solche Orte lieben
Natürlich fahren wir auch gerne auf Campingplätze. Gerade mit Kindern haben sie viele Vorteile. Aber beim Reisen mit dem Bulli sind es oft diese kleinen Zwischenstopps abseits der klassischen Campingplätze, die besonders hängen bleiben.
Das Grotto Tradizionale war für uns genau so ein Ort.
Wir kamen eigentlich nur auf der Durchreise vorbei – und am Ende wurde daraus eine unserer schönsten Erinnerungen an die Pfingstferien im Tessin.
Unser Fazit
Wer mit Bulli, Camper oder Dachzelt durch das Tessin reist und ursprüngliche Orte mag, sollte sich das Grotto Tradizionale merken. Die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer – zumindest wenn man Mama fragt 😉 –, aber mit unserem Bulli gut machbar.
Dafür bekommt man oben etwas, das man auf einem normalen Campingplatz nur selten findet: Ruhe, Natur, herzliche Gastgeber, traditionelles Essen vom Holzfeuer und abends das Rauschen des Baches neben dem Dachzelt.
Für uns war es kein gewöhnlicher Zwischenstopp.
Es war genau die Art von Erlebnis, weshalb wir so gerne mit unserem Bulli unterwegs sind.
Häufige Fragen zum Grotto Tradizionale mit Bulli & Dachzelt
Kann man mit einem Bulli zum Grotto Tradizionale fahren?
Wir sind mit unserem VW-Bulli hingefahren. Die Anfahrt ist teilweise schmal und kurvig und durchaus ein kleines Abenteuer, war für uns aber gut machbar.
Ist der Ort auch mit Kindern schön?
Für uns definitiv. Besonders Matilda hat die Ruhe und die Natur sehr genossen. Natürlich hängt es vom Kind ab – wer Action und Spielplatz erwartet, ist hier falsch. Wer gemeinsam Natur und einen besonderen Abend erleben möchte, ist dagegen genau richtig.
Wie war die Nacht im Dachzelt?
Für uns wunderschön. Besonders das Rauschen des Baches direkt neben uns hat die Übernachtung zu etwas Besonderem gemacht.
Was sollte man im Grotto essen?
Unser Highlight war die Schweinshaxe vom Holzfeuer mit traditioneller Polenta. Dazu hatten wir einen regionalen Tessiner Wein.
Würden wir wiederkommen?
Ganz klar: Ja. Beim nächsten Tessin-Roadtrip würden wir diesen kleinen Abstecher jederzeit wieder machen.

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